er:Wachen (2013)

ZaunerHuebener Neuroarchitektur verbinden Stillleben mit Bewegung, Konzentration mit Impuls, die Grenzen des Raumes mit der Ungezügeltheit des Geistes.
In Installationen und Videos stellen sie Räume in neue Zusammenhänge und fügen dem entworfenen Element Raum das nicht zu beherrschende Element Mensch hinzu. In der Spannung zwischen „architecture“ und „mind“ entstehen so Raumbilder, die den Betrachter an seine unscharfe Grenze zwischen Kontrolle und Verlust erinnern.
In ihren vorhergehenden – Installation Zeit I, Zeit II, Zukunft (verschoben), Der (T)raum des Einstein – ließen ZaunerHuebener in wechselnden Räumen Gras wachsen, Wasser fließen, Sanduhren zerschellen und Hüllen tanzen. 3013 widmeten sich ZaunerHuebener der kurzen Zeit zwischen Traum und Wachen und zeigen im Raum wie Verknüpfungen entstehen, vergehen und das Nichts die Teile zusammenhält. Ihre Installation „er:Wachen“ fand vom 7. bis 9. Juni in der lothringer13_halle für internationale Gegenwartskunst in der Lothringerstr 13, 81667 München statt.

ZaunerHuebener Neuroarchitektur – das sind
Susanne Zauner, Architektin, und Fabienne Hübener, Neurobiologin.

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(Foto: Erol Gurian)